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2020-03-13 08:40
von Knecht
(Kommentare: 0)

Schaf, Schur und Vlies

Die heutigen Schafrassen stammen von Wildschafen ob, die sich in folgende drei Hauptrassen einteilen:

  • das Mufflon (Urschaf) kommt heute noch auf Sardinien und Korsika vor
  • das Argall lebt in den Bergen Asiens
  • das Urial stammt aus dem Gebiet Persien Indien und Tibet.

Mit der indo-germanisch Völkerwanderung im 2. vorchristlichen Jahrtausend kommen diese Wildschafe nach Kleinasien und Europa. Im vorderen und mittleren Orient liefert heute das sog. Mischwollschaf die Naturfaser Wolle. Unterschieden werden: Kurzschwanz-, Fettschwanz-, Fettsteiss oder Breitschwanz-, Lang- oder Dünnschwanzschafe... Die Schafrasse macht die Grundqualität der Wolle aus.

Die Haltbarkeit des Orientteppichs und seine natürliche Ausstrahlung hängen in erster Linie von der verwendeten Wolle ab. Solidität und Elastizität des Garnes können nur von einem gesunden, gut genährten Tier kommen. Ein kurzlebiger Glanz lässt sich zwar auch durch die chemische Wäsche erzielen, einen Lüster auf Lebenszeit erbringt jedoch nur die erstklassige Wollqualität.

Drei Faktoren beeinflussen die Beschaffenheit des Vlieses:

  1. Die Höhenlage, das Klima und die Ernährung - Schafe aus dem Hochland und kalten Gebieten mit karger Vegetation liefern ein besseres Vlies als diejenigen aus dem niederen heissen Flachland.
  2. Das Alter - erst das ausgewachsene Schaf liefert widerstandsfähige feste, Wolle. Lammwolle und Jährlingswolle eignen sich nicht für Teppiche.
  3. Die Jahreszeit - die Frühjahrsschur ergibt die beste Wolle für die Verarbeitung.

Die Qualität des Vlieses variiert auch am Schaf selbst: Die beste Qualität kommt vom Rücken und den Schultern, sehr gute von den oberen Seiten und den Stotzen. Die unteren Seiten, Brust und Unterschenkel ergeben mittlere, Hals, Bauch und Beine mindere Wolle. Bei der Schur wird darauf geachtet, dass die wertvollen Vliesteile sich nicht mit den schwächeren vermischen.

"Tote Wolle" wurde vom toten Tier geschoren sie wirkt stumpf, glanzlos und wird schnell spröde.

Äusserst fein und zart ist hingegen die "Korkwolle ("pers."Kurk" = Flaum), die nicht geschoren, sondern von Hand beim lebenden Tier gepflückt wird.

Autor: Edgar Kistler, Schweizerische Orientteppichhändler Vereinigung SOV

 

 

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